EAD-Generalsekretär Hartmut Steeb: „Größtes Befremden“

Der Generalsekretär der Evangelischen Allianz Deutschland Hartmut Steeb zeigt sich angesichts des Falls Markus Hollemann besorgt um den Zustand von Demokratie und Rechtsstaat in Deutschland.

Gegenüber faireMedien.de äußerte sich Steeb wie folgt zum Fall Hollemann:

„Es steht schlecht um die Demokratie und um den Rechtsstaat, wenn rechtlich einwandfreie Positionen, die dem Grundgesetz nicht nur entsprechen, sondern von ihm geboten sind, zu einem Bewerbungsnachteil führen. Denn wenn die Würde des Menschen unantastbar ist und jeder das Recht auf Leben hat, dann kann es doch nicht falsch sein, sich für das Lebensrecht einzusetzen. Und wenn man sich für verfolgte Christen einsetzt und damit für die Grundrechte der Artikel 1 bis 5, darf man doch nicht als unzumutbar gelten. Es ist höchste Zeit, dass sich die Verfassungswirklichkeit endlich wieder der Verfassungslage anpasst und nicht umgekehrt. Alle aufrechten Demokraten und Vertreter des Rechtsstaates können die Entwicklungen um die Kandidatur von Herrn Hollemann nur mit größtem Befremden und Ablehnung zur Kenntnis nehmen.“


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